Beispiel 1: Für den Großvater, warm und erzählend
Liebe Oma, liebe Familie, liebe Freunde und Nachbarn von Opa,
mein Opa Kurt hat 43 Jahre lang anderen Leuten Glück gebracht. Von Berufs wegen. Er war Schornsteinfegermeister hier in Alsfeld, und wenn er in Schwarz und mit Zylinder durch die Altstadt ging, kamen wildfremde Menschen und wollten einen Knopf an seiner Jacke anfassen. Er hat stillgehalten. „Aberglaube“, hat er hinterher gebrummt. „Aber wenn es ihnen hilft.“
Er kannte jedes Dach in dieser Stadt und unter jedem Dach die Küche. Er wusste, wer einen neuen Ofen brauchte und ihn sich nicht leisten konnte, und er wusste, bei wem im Januar der Schornstein kalt blieb. Dann hat er geklingelt, angeblich wegen einer Messung. Der alten Frau Döring hat er auf diese Weise drei Winter lang das Holz nach oben getragen. Auf einer Rechnung stand das nie.
Als ich zehn war, hat er mich einmal mit aufs Dach genommen. Oma weiß das bis heute nicht. Entschuldige, Oma. Wir saßen am First, ich angeseilt, er nicht, und unter uns lagen die schiefen Fachwerkdächer. Er hat gesagt: „Von hier oben sehen alle Häuser gleich aus, Junge. Der Unterschied ist drinnen. Da musst du hinschauen.“ Ich habe nur genickt, weil ich Angst hatte, herunterzufallen. Verstanden habe ich den Satz viel später.
Wenn er abends heimkam, schwarz bis hinter die Ohren, ging er zuerst ans Waschbecken im Keller. Kernseife, Wurzelbürste, zehn Minuten. Das war meine Zeit. Ich saß auf der Kellertreppe und habe ihm alles erzählt: die Fünf in Mathe, den Ärger mit dem Trainer, später die erste Liebe. Er hat geschrubbt und zugehört und nie gedrängt. Wenn seine Hände sauber waren, war mein Problem meistens kleiner geworden.
Oma, ihr beide wart 56 Jahre verheiratet. Du hast ihm an jedem Arbeitstag ein weißes Hemd hingelegt, obwohl ihr beide wusstet, wie es abends aussehen würde. Er hat es jeden Morgen angezogen, als wäre es das erste. So habt ihr das gemacht.
Auch im Ruhestand konnte er an keinem Haus vorbeigehen, ohne nach oben zu schauen. „Der zieht nicht richtig“, sagte er dann, mitten im Spaziergang, und ich wusste nie, ob er den Schornstein meinte oder den Besitzer.
In diesem Frühjahr wurden seine Wege kürzer. Zuletzt saß er auf der Bank vor dem Haus, die Mütze auf dem Kopf, und hat den Rauch über den Dächern gelesen wie andere die Zeitung. Er wusste immer noch, wer zu Hause war.
Opa, an das mit dem Glück hast du nie geglaubt. Ich schon. Ich hatte das Glück, auf deiner Kellertreppe zu sitzen. Oma hat mir einen Knopf von deiner Jacke gegeben. Ich trage ihn in der Tasche, und ich verspreche dir: Ich schaue hin. Drinnen, da, wo der Unterschied ist.
Mach's gut, Opa. Und danke.
Zehn Fragen, etwa 8 Minuten. Die Vorschau ist kostenlos.
Beispiel 2: Für die Ehefrau, würdevoll
Liebe Kinder, liebe Verwandte, liebe Freunde, liebe Gemeinde,
ich habe Mechthild im Mai 1975 auf dem Schützenfest kennengelernt. Ich habe sie zum Tanzen aufgefordert und bin ihr beim ersten Walzer auf den Fuß getreten. Sie hat mich angesehen und gesagt: „Das kriegen wir schon sortiert.“ Dann hat sie geführt. Dabei ist es fünfzig Jahre lang geblieben, und ich habe mich nie darüber beklagt.
Mechthild wurde 1952 in Warendorf geboren, als Tochter eines Sattlers, und sie ist ihrer Stadt treu geblieben. Dreißig Jahre lang hat sie in der Stadtbücherei gearbeitet. Viele von Ihnen haben als Kinder vor ihrem Tresen gestanden. Sie wusste, welches Buch zu welchem Kind passt, und sie wusste auch, wer seines seit drei Monaten nicht zurückgebracht hatte. Gemahnt hat sie freundlich. Aber sie hat gemahnt. Und wer sich das Lesen nicht zutraute, dem hat sie ein dünnes Buch hingelegt und gesagt: „Versuch es mal mit dem. Das beißt nicht.“
Ordnung war für sie keine Pedanterie. Es war ihre Art, für andere zu sorgen. Als die Bücherei auf Computer umstellte, hat sie einen der alten Karteikästen mit nach Hause genommen. Darin hat sie fortan unser Leben verzeichnet: die Geburtstage der Nachbarn, die Schuhgrößen der Enkel, wer keine Nüsse verträgt. Ich habe mich oft darüber lustig gemacht. Nachgeschlagen habe ich trotzdem.
Hier in dieser Kirche war sie über zwanzig Jahre lang Lektorin. Sie hat die Lesung so vorgetragen, wie sie alles tat: ruhig, deutlich, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Geübt hat sie am Küchentisch, die Brille auf der Nasenspitze. Verlesen hat sie sich nie. Wenn ich heute stocke, Mechthild, dann sieh es mir nach. Mir fehlt deine Übung.
Unseren Kindern, Christoph und Anne, war sie eine Mutter, die mehr zugehört als geredet hat. Den Enkeln hat sie vorgelesen, mit verstellten Stimmen, bis sie selbst lachen musste. Ich habe oft in der Tür gestanden und einfach zugehört.
Vor zwei Jahren kam die Krankheit. Mechthild hat auch sie sortiert. Sie hat neue Karten geschrieben, diesmal für mich. Unter H steht, wie man die Heizung entlüftet. Unter W steht in ihrer geraden Schrift: „Pullover nie über dreißig Grad, Ludger.“ Sie wollte, dass ich zurechtkomme. Im Juni haben wir noch unsere goldene Hochzeit gefeiert, im kleinen Kreis, sie im Sessel am Fenster, im guten Kleid. Sie hat an diesem Tag viel gelacht. Dafür bin ich dankbar.
Vorige Woche habe ich den Kasten durchgeblättert, Karte für Karte. Ganz hinten, hinter dem Z, steckt eine, die ich nicht kannte. Darauf steht nur: „Du schaffst das. Und zieh im Winter den Schal an.“
Mechthild, du hast mein Leben in Ordnung gebracht, vom ersten Walzer an. Ich will mir Mühe geben, es so zu halten. Ich werde die Pullover bei dreißig Grad waschen. Und ich ziehe den Schal an.
Ich danke dir für fünfzig Jahre. Ruhe in Frieden.
Beispiel 3: Für einen Kollegen, kurz und schlicht
Liebe Frau Krüger, liebe Nele, lieber Jannis, liebe Trauergäste,
ich spreche heute für die Kolleginnen und Kollegen aus der Konstruktion in Göppingen. Wir sind vierzehn Leute, und alle vierzehn sind hier.
Matthias war 23 Jahre bei uns. Er war morgens um halb sieben der Erste im Büro, und wenn wir anderen kamen, war der Kaffee schon durchgelaufen. Erwähnt hat er das nie. Richtig bemerkt haben wir es erst, als die Kanne am vorletzten Montag leer blieb.
Wer bei uns nicht weiterkam, ging zu Matthias. Er hat dann seinen Stuhl ein Stück zur Seite gerollt und gesagt: „Zeig mal her.“ Mehr nicht. Kein Seufzen, kein Blick auf die Uhr. Er hat erklärt, bis man es verstanden hatte, und hinterher hatte man das Gefühl, man sei selbst darauf gekommen. Drei unserer früheren Auszubildenden sind heute Konstrukteure und sitzen hier unter uns. Sie sagen alle dasselbe: Das meiste haben sie bei ihm gelernt.
In seiner untersten Schublade lag alles, was man irgendwann braucht: Passstifte, ein Messschieber, Pflaster, Gummibärchen. Die Schublade war nie abgeschlossen. So war er auch.
Liebe Familie Krüger, Sie sollen wissen: Er hat viel von Ihnen erzählt. Wir wussten montags, wie Jannis' Spiel ausgegangen war, und wir wussten, an welchem Tag Nele ihre Prüfung hatte. Er war stolz auf Sie, und er hat daraus kein Geheimnis gemacht.
Sein Platz am Fenster ist noch so, wie er ihn verlassen hat. Wir haben es nicht eilig damit. Den Kaffee kocht jetzt jeden Morgen ein anderer von uns, wir haben eine Liste gemacht. Es ist nicht dasselbe. Aber die Kanne soll voll sein, so wie er es wollte.
Matthias, danke für jedes „Zeig mal her“. Du fehlst uns.
Alle Personen und Begebenheiten in den Beispielen sind frei erfunden, Ähnlichkeiten wären zufällig. Sie dürfen die Texte für Ihre eigene Rede frei verwenden und anpassen.
So nutzen Sie ein Trauerrede Muster, ohne dass es abgeschrieben klingt
Alle Muster auf dieser Seite sind kostenlos. Sie dürfen sie frei kopieren, kürzen und an Ihren Menschen anpassen. Damit aus einer Vorlage Ihre Rede wird, hat sich diese Reihenfolge bewährt:
- Laut lesen. Lesen Sie zwei oder drei Beispiele laut. Sie merken schnell, welcher Ton zu Ihnen passt und welcher sich fremd anfühlt.
- Das Gerüst behalten. Anrede, ein Bild zum Einstieg, zwei oder drei Szenen aus dem Leben, Dank, Abschied: Diesen Aufbau können Sie übernehmen.
- Jedes Detail ersetzen. Name, Ort, Beruf und Jahreszahlen, vor allem aber die Szenen. Wo im Muster der Großvater auf dem Dach sitzt, steht bei Ihnen vielleicht der Schrebergarten, das Akkordeon oder der Stammplatz im Stadion.
- Einen eigenen Satz einbauen. Fast jeder Mensch hatte eine Redewendung, die alle kannten. Ein einziger solcher Satz macht aus einer schönen Trauerrede eine persönliche.
- Streichen, was nicht stimmt. Ein Satz, der auf Ihren Menschen nicht zutrifft, fällt den Trauergästen sofort auf. Lieber kürzer und wahr.
Eine Faustregel zur Kontrolle: Wenn Sie in einem Absatz nur den Namen austauschen müssten, ist er noch zu allgemein.
Alle Beispiele für Trauerreden im Überblick
Jede der folgenden Seiten enthält vollständige Reden und dazu Hinweise zu Aufbau und Vortrag.
Muster für Trauerreden nach Person
- Eltern: Trauerrede für die Mutter, auch kurz, mal anders oder von der Tochter gesprochen, sowie Trauerrede für den Vater, ebenfalls kurz oder von der Tochter
- Großeltern: Trauerrede für die Oma und Trauerrede für den Opa
- Geschwister: Rede für den Bruder und Rede für die Schwester
- Partner: Rede für den Ehemann und Rede für die Ehefrau
- Freunde und Verein: Rede für einen Freund oder eine Freundin und Rede für ein Vereinsmitglied
Trauerreden Vorlagen nach Stil und Anlass
- Kurze Trauerrede für ein bis zweieinhalb Minuten
- Persönliche Trauerrede rund um einen Satz, einen Gegenstand oder ein Ritual
- Freie Trauerrede für eine Trauerfeier ohne religiöse Sprache
- Humorvolle Trauerrede, bei der das Lächeln aus dem Menschen selbst kommt
- Trauerrede mal anders: als Brief, rund um einen Gegenstand oder in nummerierten Erinnerungen
- Grabrede: kurze Worte am Grab oder bei der Urnenbeisetzung
- Rede zur Beerdigung für alle, die noch nie vor Menschen gesprochen haben
Einzelne Sätze statt ganzer Reden finden Sie in der Sammlung Texte für Trauerreden.
Was ein Muster nicht leisten kann
Eine Vorlage kennt Ihren Menschen nicht. Sie weiß nicht, wie er gelacht hat, was sonntags auf dem Tisch stand und welchen Satz die ganze Familie mitsprechen konnte. Genau daraus besteht aber eine Rede, bei der die Trauergäste nicken und denken: Ja, so war sie. So war er.
Ein Beispiel gibt Ihnen Form, Länge und Ton. Die Erinnerungen müssen von Ihnen kommen. Nehmen Sie sich dafür eine halbe Stunde, am besten zu zweit, und sammeln Sie ohne Ordnung: Gewohnheiten, Sprüche, Gegenstände, kleine Begebenheiten. Wie daraus Schritt für Schritt ein Text wird, zeigt die Anleitung Trauerrede schreiben.
Wenn Ihnen dafür gerade die Zeit oder die Kraft fehlt, können Sie Ihre Erinnerungen in unseren Fragebogen eintragen und daraus eine persönliche Rede erstellen lassen.
Muster ausdrucken und vortragen
Wer lieber auf Papier arbeitet, kann jede Seite über die Druckfunktion des Browsers ausdrucken oder als PDF speichern. Für den Vortrag selbst empfehlen sich große Schrift, ein Absatz pro Gedanke und einseitig bedruckte Blätter. Üben Sie die Rede mindestens einmal laut, am besten vor einem vertrauten Menschen. Mehr dazu lesen Sie unter Trauerrede halten.
Alle Beispielreden im Überblick
Trauerrede für den Bruder
Trauerrede für den Bruder: drei vollständige Beispiele, von Schwester und Bruder gesprochen, auch für einen jung verstorbenen Bruder. Mit Schreibtipps.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für die Ehefrau
Trauerrede für die Ehefrau: drei vollständige Beispiele, vom Ehemann gesprochen, nach langer Ehe, nach Krankheit und nach später Liebe. Mit Aufbau und Hilfen.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für den Ehemann
Trauerrede für den Ehemann: drei vollständige Beispiele, von der Ehefrau gesprochen oder vorgelesen, mit Aufbau und Hilfe, wenn die Stimme versagt.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für einen Freund
Trauerrede für einen Freund oder eine Freundin: drei vollständige Beispiele, Hinweise zur Absprache mit der Familie und ein Aufbau für Ihre Abschiedsrede.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für die Mutter
Trauerrede für die Mutter: drei vollständige Beispiele von Tochter und Sohn, warm, schlicht und mit sanftem Humor. Dazu Aufbau, Tipps und Vorlagen.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für die Oma
Trauerrede für die Oma: drei vollständige Beispiele, gesprochen von Enkeln mit 23, mit 47 und im Namen aller Enkel. Dazu Aufbau und Tipps zum Vortrag.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für Opa
Trauerrede für Opa: drei vollständige Beispiele, von Enkelin und Enkel gesprochen, für den Landwirt, den Lehrer und den Tüftler. Mit Tipps zum Schreiben.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für die Schwester
Trauerrede für die Schwester: drei vollständige Beispiele, von Schwester und Bruder gesprochen, auch für die große Schwester als zweite Mutter. Mit Tipps.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für den Vater
Trauerrede für den Vater: drei vollständige Beispiele vom Sohn, von der Tochter und in kurzer Form. Mit Aufbau, Formulierungen und Hinweisen zum Vortragen.
Ansehen Nach PersonTrauerrede für ein Vereinsmitglied
Trauerrede für ein Vereinsmitglied: drei kurze Muster für Sportverein, Freiwillige Feuerwehr und Chor, dazu Hinweise zu Länge und Absprache mit der Familie.
Ansehen Nach Stil und AnlassFreie Trauerrede
Freie Trauerrede ohne Pfarrer: drei vollständige Beispiele für die weltliche Trauerfeier, dazu Ablauf, Redner und Wege, eine Rede ohne Segen zu beenden.
Ansehen Nach Stil und AnlassGrabrede
Grabrede schreiben: drei kurze Beispiele für Worte am Grab und bei der Urnenbeisetzung. Mit Aufbau in vier Schritten und Tipps für Wind, Wetter und Vortrag.
Ansehen Nach Stil und AnlassHumorvolle Trauerrede
Humorvolle Trauerrede: drei vollständige Beispiele, in denen der Humor aus dem Menschen selbst kommt. Dazu: wann Heiterkeit passt und wie Sie sie testen.
Ansehen Nach Stil und AnlassKurze Trauerrede
Kurze Trauerrede gesucht? Drei vollständige Beispiele für 1,5 bis 2,5 Minuten, ein Aufbau für zwei Minuten und Hinweise, was Sie zuerst streichen können.
Ansehen Nach Stil und AnlassPersönliche Trauerrede
Persönliche Trauerrede schreiben: drei vollständige Beispiele rund um einen Satz, einen Gegenstand und ein Ritual, dazu fünf Fragen für Ihre Erinnerungen.
Ansehen Nach Stil und AnlassRede für eine Beerdigung
Rede für eine Beerdigung halten: drei Beispiele von Nachbarin, Patenkind und Arbeitgeber. Dazu: wer üblicherweise spricht, in welcher Reihenfolge, wie lange.
Ansehen Nach Stil und AnlassTexte für Trauerreden
Texte für Trauerreden: 47 Formulierungen für Einleitung, Lebenslauf, Charakter, Dank und Abschied, auch nach plötzlichem Tod oder langer Krankheit.
Ansehen Nach Stil und AnlassTrauerrede mal anders
Trauerrede mal anders: drei vollständige Beispiele als Brief, rund um einen Gegenstand und als nummerierte Erinnerungen. Mit Hinweisen zu Form und Grenzen.
AnsehenErst lesen, dann entscheiden. Einmalig 29 €, kein Abo.
Häufige Fragen
Darf ich ein Trauerrede Muster einfach übernehmen?
Ja. Alle Beispiele auf dieser Seite dürfen Sie frei kopieren und anpassen. Ersetzen Sie aber nicht nur den Namen, sondern auch Orte, Szenen und Redewendungen, damit die Rede wirklich von Ihrem Menschen erzählt.
Was macht eine schöne Trauerrede aus?
Eine schöne Trauerrede erkennt man nicht an großen Worten, sondern daran, dass die Trauergäste den Menschen wiedererkennen: an einem Satz, einer Gewohnheit, einer kleinen Szene. Alle Muster und Beispiele hier sind nach diesem Prinzip gebaut.
Wie lang sollte eine Trauerrede sein?
Für Angehörige sind drei bis fünf Minuten ein guter Rahmen, für Kollegen oder Vereinsvertreter eher zwei. Stimmen Sie die Länge vorher mit dem Bestatter, dem Pfarrer oder dem Trauerredner ab, damit der Ablauf der Trauerfeier passt.
Gibt es die Muster auch als PDF?
Sie können jede Seite über die Druckfunktion Ihres Browsers ausdrucken oder als PDF speichern. Für den Vortrag lohnt es sich, den angepassten Text in großer Schrift neu auszudrucken.
Welches Beispiel passt, wenn ich nur kurz sprechen möchte?
Beispiel 3 auf dieser Seite dauert etwa zwei Minuten. Weitere kurze Vorlagen für verschiedene Menschen finden Sie auf der Seite kurze Trauerrede.
Was mache ich, wenn keines der Beispiele zu unserem Menschen passt?
Dann beginnen Sie nicht beim Muster, sondern bei den Erinnerungen: Was hat er oder sie oft gesagt, woran erkennt man sie sofort, welche kleine Szene erzählt die Familie immer wieder? Den Rahmen dafür liefert der Aufbau einer Trauerrede in fünf Teilen.